Olaf Latzel
Predigttext
Weißt du nicht? hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
Stichpunkte
- Von furchtbaren Kraftverlusten
Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen. (Jes 40,30) - Von möglichen Kraftzulagen
Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft. (Jes 40,31) - Von herrlichen Kraftfreuden
Dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jes 40,31)
Lieder
Lied: 570,1-5 (Lob Gott getrost mit Singen)
Lied: 547,1-7 (Sonne der Gerechtigkeit)
Lied: 503,1-3 (Harre meine Seele)
Hausaufgaben
Montag: Ps 27,1-14
Dienstag: Mt 15,21-39
Mittwoch: Jos 10,1-43
Donnerstag: Apg 16,23-40
Freitag: Ri 16,1-31
Samstag: 2.Kor 5,1-21
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Jaebez aber war herrlicher denn seine Brüder; und seine Mutter hieß ihn Jaebez, denn sie sprach: Ich habe ihn mit Kummer geboren. Und Jaebez rief den Gott Israels an und sprach: Ach, daß du mich segnetest und meine Grenze mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest mit dem Übel, daß mich's nicht bekümmere! Und Gott ließ kommen, was er bat.
Stichpunkte
- Die Bitte um Segen
- Die Bitte um Grenzerweiterung
- Die Bitte um die helfende Hand Gottes
- Die Bitte um Bewahrung vor Kummer
Lieder
Lied: 632,1-5 (Er weckt mich alle Morgen)
Lied: 452,1-4 (Wohl denen, die da wandeln)
Lied: 453,1-4 (Alles ist an Gottes Segen)
Hausaufgaben
Montag: Joh 17,1-26
Dienstag: 2.Mo 32,1-14
Mittwoch: Apg 4,5-31
Donnerstag: 1.Sam 2,1-11
Freitag: Kol 1,1-20
Samstag: Neh 9,1-37
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"Er begehrt mein, so will ich ihm aushelfen; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. Er ruft mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not; ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil."
Stichpunkte
1. Die Voraussetzungen der Verheißungen
2. Der Inhalt der Verheißungen
3. Das Verstehen der Verheißungen
Lieder
Lied 311,1-3 (Noch dringt Jesu frohe Botschaft)
Lied: 304,1-4 (Heute will dich Jesus fragen)
Lied: 475,1-4 (Keiner wird zuschanden)
Hausaufgaben
Montag: Mo: Ps 31,1-25
Dienstag: Ps 34,1-23
Mittwoch: Ps 46,1-12
Donnerstag: Ps 65,1-14
Freitag: Ps 103,1-22
Samstag: Ps 145,1-21
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Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest. Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach der Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten's nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.
Stichpunkte
1. Das Verlorengehen von Jesus
2. Die Meinung über Jesus
3. Das Finden von Jesus
Lieder
Lied: 682,1-3 (Jesus soll die Losung sein)
Lied: 452,1-4 (Wohl denen die da wandeln)
Lied: 525,1-5 (Nun aufwärts froh den Blick)
Hausaufgaben
Montag: Lk 2,41-47
Dienstag: Lk 2,22-52
Mittwoch: Jer 31,31-40
Donnerstag: 1.Joh 2,1-17
Freitag: Hes 37,1-28
Samstag: Hebr 12,1-29
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Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.
Stichpunkte
1. Von der Weihnachtsfindung
2. Vom Weihnachtsfriede
3. Von der Weihnachtsfreude
Lieder
1. Gemeindelied: 65,1-6 (Lobt Gott ihr Christen)
2. Gemeindelied 77,1-8 (Vom Himmel hoch)
3. Gemeindelied: 75,1-3 (Stille Nacht)
4. Gemeindelied: 68,1-3 (Oh du fröhliche)
Predigttext
Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem. Und ließ versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschte von ihnen, wo Christus sollte geboren werden. Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten: "Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda's; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein HERR sei." Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, und wies sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein; wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete. Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis daß er kam und stand oben über, da das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und Gott befahl ihnen im Traum, daß sie sich nicht sollten wieder zu Herodes lenken; und sie zogen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.
Stichpunkte
1. An den Weisen das Nachgehen der Botschaft lernen
2. An den Weisen die Freude an Jesus lernen
3. An den Weisen Lerne die Anbetung Jesu lernen
4. An den Weisen den Einsatz für Jesus lernen
5. An den Weisen den Gehorsam gegenüber Gottes Wort lernen
Lieder
Gemeindelied: 26,1-3 (Freue dich Welt)
Gemeindelied: 179,1-4 (Vater ich will dich preisen)
Gemeindelied: 32,1-3 (Macht hoch die Tür)
Hausaufgaben
Montag: Joh 1,1-34
Dienstag: Lk 2,1-40
Mittwoch: Jes 11,1-16
Donnerstag: Ps 118,1-29
Freitag: Kol 1,15-29
Samstag: Zef 3,9-20
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Da aber Johannes im Gefängnis die Werke Christi hörte, sandte er seiner Jünger zwei und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr sehet und höret: die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, der sich nicht an mir ärgert. Da die hingingen, fing Jesus an, zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her bewegt? Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die da weiche Kleider tragen, sind in der Könige Häusern. Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch, der auch mehr ist denn ein Prophet. Denn dieser ist's, von dem geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll." Wahrlich ich sage euch: Unter allen, die von Weibern geboren sind, ist nicht aufgekommen, der größer sei denn Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer denn er. Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die reißen es an sich. Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes. Und (so ihr's wollt annehmen) er ist Elia, der da soll zukünftig sein. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!
Stichpunkte
1. Ein Topstar im Knast
2. Ein Topstar im Zweifel
3. Ein Topstar im Ranking
Lieder
Gemeindelied 25,1-6 (Es kommt ein Schiff geladen)
Gemeindelied 159,1-5 (Auf dein Wort will ich trauen)
Gemeindelied 26,1-3 (Freue dich Welt)
Hausaufgaben
Montag: 1.Chr 16,7-36
Dienstag: Lk 1,57-80
Mittwoch: Jes 40,1-30
Donnerstag: 2.Thes 2,1-17
Freitag: Mal 3,1-24
Samstag: 2.Petr 3,1-18
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Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Füllen der Eselin.
Stichpunkte
1. Schau hin: Der persönliche König
2. Schau hin: Der kommende König
3. Schau hin: Der gerechte König
4. Schau hin: Der helfende König
Lieder
Gemeindelied: 32,1-5 (Macht hoch die Tür)
Gemeindelied: 42,1-4 u. 10 (Wie soll ich dich empfangen)
Gemeindelied: 26,1-3 (Freue dich, Welt)
Hausaufgaben
Montag: Ps 97,1-12
Dienstag: Lk 1,26-56
Mittwoch: 1.Sam 8,1-22
Donnerstag: 1.Tim 1,1-17
Freitag: Jes 24,1-23
Samstag: Offb 17,1-18
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Ein Lied im höhern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen; und der dich behütet schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, daß dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
Stichpunkte
- Die Sehnsucht nach Behütung
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? (Ps 121,1)
- Die Voraussetzung der Behütung
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. (Ps 121,2)
- Die Sicherheit der Behütung
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. (Ps 121,3-6)
- Die Segnung in der Behütung
Der Herr behüte dich vor allem Übel er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! (Ps 121,7-8)
Lieder
Gemeindelied: 475,1-4 (Keiner wird zuschanden)
Gemeindelied: 522,1-4 (Jesu, geh voran)
Hausaufgaben
Montag: Mo: Ps 90,1-17
Dienstag: Di: Mk 13,3-37
Mittwoch: Mi: Hi 42,1-17
Donnerstag: Do: 1.Thes 4,1-18
Freitag: Fr: Mal 3,1-24
Samstag: Sa: Hebr 6,1-20
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So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.
Stichpunkte
- Wir können unsre Sünden bekennen, wenn wir sie erkannt haben
- Wir dürfen unsre Sünden bekennen, denn Gott ist treu und gerecht
- Wir müssen unsre Sünden bekennen, wenn wir Gemeinschaft mit Gott haben wollen
Lieder
Lied: 203,1-3 (Du hast uns, Herr, gerufen)
Lied: 214,1-3 (Liebster Jesu, wir sind hier)
Lied 203,4-5 (Du hast uns, Herr, gerufen)
Audio DownloadPredigttext
Warum währt doch mein Leiden so lange, und meine Wunden sind so gar böse, daß sie niemand heilen kann? Du bist mir geworden wie ein Born, der nicht mehr quellen will.
Stichpunkte
- Die Antwort von Gott her
Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. (Röm 1,28-31)
- Die Antwort vom Teufel her
Jesus sagt: Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. (Joh 8,43-45)
- Die Antwort vom Menschen her
Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. (1. Mo 3,6)
- Die Antwort von Christus her
Alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung erleiden. (2.Tim 3,12)
Lieder
Gemeindelied: 515,1-4 (Die Gott lieben)
Gemeindelied: 502,1 u. 4-6 (Befiehl du deine Wege)
Gemeindelied: 528,1-3 (Weiß ich den Weg auch nicht)
Hausaufgaben
Montag: Ps 73,1-28
Dienstag: Joh 9,1-41
Mittwoch: Jer 20,1-18
Donnerstag: Röm 1,18-32
Freitag: Klg 5,1-22
Samstag: 2.Kor 4,7-18
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Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern muß davon wie ein Vieh. Dies ihr Tun ist eitel Torheit; doch loben's ihre Nachkommen mit ihrem Munde. (Sela.) Sie liegen in der Hölle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald über sie herrschen, und ihr Trotz muß vergehen; in der Hölle müssen sie bleiben. Aber Gott wird meine Seele erlösen aus der Hölle Gewalt; denn er hat mich angenommen. (Sela.) Laß dich's nicht irren, ob einer reich wird, ob die Herrlichkeit seines Hauses groß wird. Denn er wird nichts in seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren. Er tröstet sich wohl dieses guten Lebens, und man preiset's, wenn einer sich gütlich tut; aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr. Kurz, wenn ein Mensch in Ansehen ist und hat keinen Verstand, so fährt er davon wie ein Vieh.
Stichpunkte
1. Die Endlichkeit der Herrlichkeit dieser Welt
2. Die Verführung der Herrlichkeit dieser Welt
3. Die Herrlichkeit Gottes
Lieder
1. Nr.279 1-4 Wunderbarer König
2. Nr.373 1-5 Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht
3. Nr.266 1 Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich (Kanon)
Predigttext
Um diese Zeit legte der König Herodes die Hände an etliche von der Gemeinde, sie zu peinigen. Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Und da er sah, daß es den Juden gefiel, fuhr er fort und fing Petrus auch. Es waren aber eben die Tage der süßen Brote. Da er ihn nun griff, legte er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Rotten, je von vier Kriegsknechten, ihn zu bewahren, und gedachte, ihn nach Ostern dem Volk vorzustellen. Und Petrus ward zwar im Gefängnis gehalten; aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott. Und da ihn Herodes wollte vorstellen, in derselben Nacht schlief Petrus zwischen zwei Kriegsknechten, gebunden mit zwei Ketten, und die Hüter vor der Tür hüteten das Gefängnis. Und siehe, der Engel des HERRN kam daher, und ein Licht schien in dem Gemach; und er schlug Petrus an die Seite und weckte ihn und sprach: Stehe behende auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und tu deine Schuhe an! Und er tat also. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um dich und folge mir nach! Und er ging hinaus und folgte ihm und wußte nicht, daß ihm wahrhaftig solches geschähe durch den Engel; sondern es deuchte ihn, er sähe ein Gesicht. Sie gingen aber durch die erste und andere Hut und kamen zu der eisernen Tür, welche zur Stadt führt; die tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen hin eine Gasse lang; und alsobald schied der Engel von ihm. Und da Petrus zu sich selber kam, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, daß der HERR seinen Engel gesandt hat und mich errettet aus der Hand des Herodes und von allen Warten des jüdischen Volkes. Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten. Als aber Petrus an die Tür des Tores klopfte, trat hervor eine Magd, zu horchen, mit Namen Rhode. Und als sie des Petrus Stimme erkannte, tat sie das Tor nicht auf vor Freuden, lief aber hinein und verkündigte es ihnen, Petrus stünde vor dem Tor. Sie aber sprachen zu ihr: Du bist unsinnig. Sie aber bestand darauf, es wäre also. Sie sprachen: Es ist sein Engel. Petrus klopfte weiter an. Da sie aber auftaten, sahen sie ihn und entsetzten sich. Er aber winkte ihnen mit der Hand, zu schweigen, und erzählte ihnen, wie ihn der HERR hatte aus dem Gefängnis geführt, und sprach: Verkündiget dies Jakobus und den Brüdern. Und ging hinaus und zog an einen andern Ort. Da es aber Tag ward, war eine nicht kleine Bekümmernis unter den Kriegsknechten, wie es doch mit Petrus gegangen wäre. Herodes aber, da er ihn forderte und nicht fand, ließ die Hüter verhören und hieß sie wegführen; und zog von Judäa hinab gen Cäsarea und hielt allda sein Wesen. Denn er gedachte, wider die von Tyrus und Sidon zu kriegen. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten des Königs Kämmerer, Blastus, und baten um Frieden, darum daß ihre Lande sich nähren mußten von des Königs Land. Aber auf einen bestimmten Tag tat Herodes das königliche Kleid an, setzte sich auf den Richtstuhl und tat eine Rede zu ihnen. Das Volk aber rief zu: Das ist Gottes Stimme und nicht eines Menschen! Alsbald schlug ihn der Engel des HERRN, darum daß er die Ehre nicht Gott gab; und ward gefressen von den Würmern und gab den Geist auf. Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich.
Stichpunkte
1. Der Tod des Jakobus und die Befreiung des Petrus
2. Der Verlust der Leiter und das Ausbreiten des Wortes Gottes
3. Das verschlossene Tor und das offene Tor
4. Der König Herodes und der von Würmern zerfressene Herodes
Lieder
1. Nr.676 1-4 Wir pflügen und wir streuen (Alle gute Gabe)
2. Nr.258 1-4 Vergiss nicht zu danken
Predigttext
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, daß ich sicher wohne.
Stichpunkte
1. Allein der Herr
2. Die Hilfe des Herrn
3. Die Wohnung des Herrn
Lieder
1. Nr.376 1-4 Bei dir, Jesu, will ich bleiben
2. Nr.461 1-4 Ein feste Burg ist unser Gott
3. Nr.367 1-3 Stern, auf den ich schaue
Predigttext
Da nahm Josua und das ganze Israel mit ihm Achan, den Sohn Serahs, samt dem Silber, Mantel und der goldenen Stange, seine Söhne und Töchter, seine Ochsen und Esel und Schafe, seine Hütte und alles, was er hatte, und führten sie hinauf ins Tal Achor. Und Josua sprach: Weil du uns betrübt hast, so betrübe dich der HERR an diesem Tage. Und das ganze Israel steinigte ihn und verbrannte sie mit Feuer. Und da sie sie gesteinigt hatten, machten sie über sie einen großen Steinhaufen, der bleibt bis auf diesen Tag. Also kehrte sich der HERR von dem Grimm seines Zorns, Daher heißt derselbe Ort das Tal Achor bis auf diesen Tag.
Stichpunkte
1. Sünde erregt den Zorn Gottes
2. Sünde hat häufig mit Habgier zu tun
3. Sünde muß im Volk Gottes ausgemerzt werden
4. Sünde wird durch den Tod des Einen getilgt
Lieder
1. Nr.326 1-3 Kommt, atmet auf, ihr sollt leben
2. Nr.324 1-5 Jesus nimmt die Sünder an
3. Nr.322 1-5 Ich bin durch die Welt gegangen
Hausaufgaben
Montag: Ps 51,1-21
Dienstag: Joh 12,20-50
Mittwoch: Jes 53,1-12
Donnerstag: Röm 5,1-21
Freitag: Mi 7,1-20
Samstag: Kol 2,1-15
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Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften, und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: "Mein Haus ist ein Bethaus"; ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube.
Stichpunkte
1. Leidenschaft für die Rettung der Menschen
2. Leidenschaft für den Kampf gegen die Macht des Geldes
3. Leidenschaft für die Ehre Gottes
Lieder
1. Nr.311 1-3 Noch dringt Jesu frohe Botschaft
2. Nr.264 1-6 Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr
3. Nr.271 1-4 Groß ist dein Name, Herr, wir loben dich
Hausaufgaben
Montag: Ps 74,1-23
Dienstag: Joh 4,1-47
Mittwoch: 2.Mo 19,1-25
Donnerstag: Röm 9,1-29
Freitag: Jes 62,1-12
Samstag: Joh 2,13-23
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Und er lehrte in einer Schule am Sabbat. Und siehe, ein Weib war da, das hatte einen Geist der Krankheit achtzehn Jahre; und sie war krumm und konnte nicht wohl aufsehen. Da sie aber Jesus sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, sei los von deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und alsobald richtete sie sich auf und pries Gott.
Stichpunkte
1. Jesus sieht das Elend
2. Jesus ruft zur Erlösung
3. Jesus führt zur Dankbarkeit
Predigttext
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. (Sela.) Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln,
Stichpunkte
1. Kennzeichen: Man wohnt im Haus des Herrn
2. Kennzeichen: Man lobt den Herrn
3. Kennzeichen: Man hält den Herrn für seine Stärke
4. Kennzeichen: Man wandelt dem Herrn nach
Lieder
1. Nr.610 1-5 Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte
2. Nr.452 1-4 Wohl denen, die da wandeln
3. Nr.522 1-4 Jesu, geh voran
Hausaufgaben
Montag: Ps 37,1-40
Dienstag: Joh 10,1-30
Mittwoch: Jos 24,1-28
Donnerstag: Apg 16,23-40
Freitag: Jes 66,1-24
Samstag: Offb 21,1-27
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Dies sind die Obersten unter den Helden Davids, die sich redlich mit ihm hielten in seinem Königreiche bei ganz Israel, daß man ihn zum König machte nach dem Wort des HERRN über Israel. Und dies ist die Zahl der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, der Vornehmste unter den dreißig; er hob seinen Spieß auf und schlug dreihundert auf einmal. Nach ihm aber Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahohiter; und er war unter den drei Helden. Dieser war mit David zu Pas-Dammim, da die Philister sich daselbst versammelt hatten zu Streit. Und es war da ein Stück Acker voll Gerste. Und das Volk floh vor den Philistern. Und sie traten mitten aufs Stück und erretteten es und schlugen die Philister; und der HERR gab großes Heil. Und drei aus dem dreißig Vornehmsten zogen hinab zum Felsen zu David in die Höhle Adullam; aber der Philister Lager lag im Grunde Rephaim. David aber war an sicherem Ort; und die Schildwacht der Philister war dazumal zu Bethlehem. Und David ward lüstern und sprach: Wer will mir Wasser zu trinken geben aus dem Brunnen zu Bethlehem unter dem Tor? Da brachen die drei in der Philister Lager und schöpften Wasser aus dem Brunnen zu Bethlehem unter dem Tor und trugen's und brachten's zu David. Er aber wollte es nicht trinken, sondern goß es aus dem HERRN und sprach: Das lasse mein Gott fern von mir sein, daß ich solches tue und trinke das Blut dieser Männer in ihres Lebens Gefahr; denn sie haben's mit ihres Lebens Gefahr hergebracht! Darum wollte er's nicht trinken. Das taten die drei Helden.
Stichpunkte
1. Die apologetische Anfrage: Bin ich bereit das Feld zu verteidigen?
2. Die missionarische Anfrage: Bin ich bereit den Willen des Herrn zu erfüllen?
3. Die doxologische Anfrage: Bin ich bereit dem Herrn zu opfern?
Lieder
1. Nr.570 1-6 Lob Gott getrost mit Singen
2. Nr.567 1-6 Jesus lebet, Jesus siegt
3. Nr.557 1-4 Seid fröhlich in der Hoffnung
Hausaufgaben
Montag: Ps 107,1-43
Dienstag: Joh 13,1-20
Mittwoch: 2.Mo 17,1-16
Donnerstag: Eph 6,10-20
Freitag: Dan 9,1-27
Samstag: 1.Thes 4,1-12
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Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, daß er stand am See Genezareth und sah zwei Schiffe am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze. Da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er's ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiff. Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut. Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen. Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken. Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: HERR, gehe von mir hinaus! ich bin ein sündiger Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken angekommen, ihn und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten; desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie führten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgten ihm nach.
Stichpunkte
1. Die materielle Versorgung
2. Die vorbehaltlose Annahme
3. Die angstbefreiende Zuwendung
4. Die sinnstiftende Führung
Lieder
1. Nr.258 1-4 Vergiss nicht zu danken
2. Nr.257 1-4 Unser Mund, der ist voll Jubel
3. Nr.230 1-3 Ich will dir danken (Gott, mein Herr, es ist mir ernst)
Hausaufgaben
Montag: Ps 118,1-29
Dienstag: Mt 5,1-16
Mittwoch: 2.Mo 16,1-36
Donnerstag: Apg 4,23-37
Freitag: 2. Chr 1,1-13
Samstag: Eph 2,1-22
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